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Städtische Bauverwaltung reagiert auf Kritik von Tunnelgegnern PDF Drucken E-Mail
Volksstimme Artikel vom 27.12.2010

(Lesen Sie auch ältere Beiträge über den Tunnelbau ...)
Dieter Scheidemann reagiert in der  Volksstimme vom 27.12.auf den Artikel vom 18. 12.2010:

„Kontakte gibt es seit 2007“

Reaktion des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Dieter Scheidemann auf den Volksstimme-Artikel vom 18. Dezember „Mindestens zwei Gegner wollen gegen Tunnel klagen“:

Dass sowohl das Einkaufszentrum City Carré als auch der „Grüne Baum“ von der Erneuerung der Eisenbahnüberführung im Zuge der Ernst- Reuter-Allee unmittelbar betroffen sind, ist unstrittig. Die Bauverwaltung steht mit beiden Eigentümern deshalb bereits seit 2007 in Kontakt, um deren Anliegen im Vorhaben berücksichtigen zu können. Mit beiden wurden und werden intensive Gespräche geführt.

Frau Hansen („Grüner Baum“) wurde nicht nur ausführlich über das Vorhaben selbst, sondern zum Beispiel auch über die Baugrubensicherung und die Ableitung des Grund- und Quellwassers informiert. Darüber hinaus wurden Frau Hansen, die auch Eigentümerin des benachbarten Gebäudes ist, in einem Gespräch mit dem Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann Fördermöglichkeiten für die Sicherung und Sanierung innerstädtischer Altbauten dargestellt.

Am 13. Juli 2010 erfolgte eine umfängliche Besichtigung der Gebäude mit Vertretern der Stadt, bei der auch der Beigeordnete Dr. Dieter Scheidemann vor Ort war.

Den ersten Kontakt mit dem City Carré gab es im Januar 2007, dabei wurde das Vorhaben vorgestellt und die Tiefgarage des City Carrés besichtigt. Städtische Bauverwaltung reagiert auf Kritik von Tunnelgegnern „Kontakte gibt es seit 2007“ Am 18. Dezember berichtete die Volksstimme über die Gegner des Tunnelprojektes, die ankündigten, klagen zu wollen. Nun reagierte die Stadtverwaltung. Zur Anbindung der nördlichen Tiefgarage an den Tunnel wurden seitens der Bauverwaltung verschiedene Varianten geprüft – immer in Abstimmung mit den Eigentümern. Ein zuletzt mit dem City Carré vereinbar- Dieter Scheidemann, Baubeigeordneter ter Gesprächstermin am 17. Dezember 2010 wurde durch das City Carré abgesagt. Mit beiden Anliegern wird es weitere Gespräche zum Vorhaben geben – ebenso wie mit den anderen Einzelhändlern der Innenstadt. Dazu hat sich die Stadtverwaltung in einer gemeinsamen Vereinbarung mit der Bahn und der IG Innenstadt verpfl ichtet.

Derzeitig fi ndet das Planfeststellungsverfahren zum Vorhaben Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee statt. Die gesetzlich vorgeschriebene Bekanntmachung zum Planfeststellungsverfahren erfolgte am 29. Oktober 2010 im Amtsblatt für die Landeshauptstadt Magdeburg Nr. 43, auf die in der Volksstimme mit einer Anzeige hingewiesen wurde.

Die Auslegung der Planunterlagen fand vom 8. November bis 8. Dezember 2010 im Baudezernat statt. Jeder, dessen Belange durch das Bauvorhaben berührt werden, konnte bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist – das war bis zum 22. Dezember 2010 – bei der Landeshauptstadt Magdeburg, im Fachbereich Vermessungsamt und Baurecht Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. Übrigens hatte die Stadt Anfang Dezember gar keine Presseinformation zum Planfeststellungsverfahren herausgegeben. Hier irrt Stadtrat Canehl.

Mit den Presseinformationen vom 3. und 10. Dezember wurde zur Bürgerversammlung zum Ausbau des Eisenbahnknotens Magdeburg eingeladen – vom aktuellen Planfeststellungsverfahren war dabei keine Rede.

 

Kommentare  

 
+1 #1 Carina Hansen 2011-01-14 18:36
Ich kämpfe seit 2007 gegen den Tunnel, weil das Projekt den „ Grünen Baum“ zerstört und das Haus bereits zerstört hat.Es gibt nur eventuell Fördermittel , wenn es eine Bankunterstützu ng gibt. Wegen dem Tunnelprojekt ist es jeder Bank zu unsicher, ob wir es überleben. Das ist auch richtig so, weil wir den Tunnelbau nicht überleben werden !
Die Erschütterungen während der Bauphase werden die alten Häuser nicht überstehen!
Die zuständigen Ingenieure für den Tunnelbau aus Berlin und Leipzig haben sich nicht die Gebäude vor Ort angesehen. In Ihren Gutachten musste ich sehr viele Mängel feststellen.
Mit dem Tunnel schaffen wir keine Verbesserung , sondern nur Verschlechterun gen !
Für unsere Stadtautobahn haben wir kein Licht und kein Geld für die Springbrunnen im Frühjahr !
Aber gewaltige Stromkosten und andere Wartungskosten wollen wir mit dem Tunnel für die Zukunft neu schaffen !
Carina Hansen Dipl. Bauingenieurin
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