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  • 25 Jahre Kuratorium Johanniskirche
    Kuratorium Johanniskirche feiert 25-jähriges Bestehen Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 28. Juni Mitglieder des Kuratoriums Johanniskirche im Alten Rathaus empfangen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gratulierte er ihnen zum 25-jährigen Bestehen des Kuratoriums. Empfang...
  • Oberbürgermeister begrüßt neue Professoren
    Oberbürgermeister begrüßt neue Professoren Verstärkung für die Otto-von-Guericke-Universität und die Hochschule Magdeburg-Stendal und damit neue Gesichter für die Stadt: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper begrüßte heute erstmals neu berufene Professorinnen und Professoren...
  • Verabschiedung Domprediger Giselher Quast
    OB und Landeshauptstadt danken Domprediger Giselher Quast für sein herausragendes Engagement Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Landeshauptstadt Magdeburg bedanken sich bei Giselher Quast für 37 Jahre als Domprediger. Aufgrund seines herausragenden Engagements...
  • Firmenstaffel 2016
    3. Platz für Ottostadt bei Firmenstaffel 2016 Die offizielle Staffel der Ottostadt Magdeburg holte sich beim diesjährigen Firmenstaffellauf sensationell den 3. Platz. Die fünf Läufer um Teamkapitän Thomas Rühle legten die insgesamt 15 Kilometer lange...

Am Damaschkeplatz soll ein Tunnel gebaut werden. Hier werden Pressestimmen zu dem Projekt verfolgt.

In der Volksstimme vom 08.05.2015 war folgendes zu lesen: 

volksstimme 2015 05 08 14Jetzt geht es los ...

Im Sommer 2014 macht das Bundesverwaltungsgericht den Weg für den Tunnel frei. Längst im Gange sind zu diesem Zeitpunkt Arbeiten am Abwassersystem unter dem Gelände. Diese, so die Aussage aus der Verwaltung, wären ohnehin notwendig gewesen.

2015

    • – 30. März bis 24. Juni: In der Ernst-Reuter-Allee wird eine neue Haltestelle gebaut, die in Zukunft die an der Brandenburger Straße ersetzen soll. Bis 8. Mai ist dazu die rechte, danach die linke Fahrbahn auf der Südseite der Straße in Richtung Breiter Weg gesperrt.
    • – 28. Mai bis 22. Juli: Die Bohrpfähle und Stützwände im Bereich der südlichen Abfahrt des Magdeburger Rings werden gebaut – daher ist in dieser Zeit auch der Damaschkeplatz in diesem Bereich gesperrt.
    • – 17. bis 22. Juli: Einbau der Bauweichen für die Straßenbahn am Damaschkeplatz und am Willy-Brandt-Platz. Ab diesem Zeitraum rollen Busse und Bahnen mit neuem Liniennetz und neuen Fahrplänen.
    • – 27. Juli bis 2. Oktober: Für die Südseite des Tunnels werden stadteinwärts weitere Bohrpfähle hergestellt.
    • – 5. Oktober bis 7. Dezember: Zementarbeiten im Erdreich
    • – 7. September bis 23. Oktober: Baugrubenaushub und Herstellung der Querschotte Süd
    • – 15. bis 21. Oktober: Für die Straßenbahn wird am Willy-Brandt-Platz ein Umfahrungsgleis gelegt.

Christina Bendigs berichtete in der Volksstimme vom 21.02.2015 folgendes:

volksstimme 2015-02-21-15Baustart bei rollendem Bahnbetrieb

Neue Etappe beim Bau des Citytunnels in Magdeburg: In der nächsten Woche beginnen bauvorbereitende Maßnahmen. Die Stadt lässt unter anderem Bäume fällen.

Jetzt wird‘s ernst: Nur noch zwei Monate, dann ist, voraussichtlich Ende Mai, offizieller Baustart für den Citytunnel in Magdeburg. Das teilte gestern die Stadtverwaltung mit. Zuvor jedoch sind noch einige Arbeiten zu erledigen, die ab der nächsten Woche realisiert werden sollen. Unter anderem werden Bäume in Höhe der neu zu errichtenden Haltestelle vor der einstigen Weinarkade gefällt. Weitere Bäume werden westlich der Einfahrt zur Tiefgarage des City Carrés und am Zentralen Omnibusbahnhof der Säge zum Opfer fallen.

Die neue Haltestelle, die zu beiden Seiten der Ernst-Reuter- Allee gebaut wird, ersetzt in der Zukunft den Haltepunkt „City Carré/Hauptbahnhof“ und wird östlich der Otto-von- Guericke-Straße eingerichtet. Geplanter Baubeginn für die Haltestelle sei im März, informierte der Pressesprecher der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), Tim Stein, auf Nachfrage. „Bis Mitte Juli sind gemäß Bauablaufplan keine Einschränkungen im Straßenbahn- und Busverkehr vorgesehen“, teilte er mit. Für die Fahrgäste der MVB bleibt zunächst also „alles beim Alten“. Denn der Ausbau beginne unter laufendem Straßenbahnbetrieb.

 In der Volksstimme vom 03.01.2015 berichtete Christina Bendigs folgendes:

SWM und AGM stellen Arbeiten bis Sommer fertig.

volksstimme 2015-01-12-12Die Bauarbeiten rund um den Damaschkeplatz machen Fortschritte. Im Oktober 2013 begonnen, wollen die Abwassergesellschaft Magdeburg (AGM) und die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) die Arbeiten im zweiten Quartal 2015 abschließen und das Baufeld pünktlich übergeben, berichtete Bauleiterin Birgit Böhme. Grund für die umfangreichen Rohrverlegungsarbeiten der vergangenen Monate ist der Bau des City-Tunnels sowie der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee (ERA). Die Leitungen wurden in bis zu 15 Metern Tiefe verlegt. Als nächstes beginnen voraussichtlich im März 2015 dann die Tiefb auarbeiten der Landeshauptstadt Magdeburg. Eine Bestandsanalyse.

  1. Kölner Platz: Am Kölner Platz sind die Arbeiten schon fast abgeschlossen. Lediglich der Deckenschluss fehlt noch. Wenn der neue City-Tunnel erst fertiggestellt ist, ist dieser Bereich für Fahrzeuge nicht mehr passierbar. In der Zukunft werden sich in dem Bereich Straßenbahnhaltestellen befinden. Unter dem Platz verlaufen Leitungen für die Regenentwässerung des Tunnels und angrenzender Bereiche.
  2. Abfahrt Magdeburger Ring: Das Pumpwerk, das der Entwässerung des künftigen City-Tunnels dienen wird, befindet sich noch im Rohbau. Die Rohrleitungen sind allerdings verlegt – zirka 13 Meter tief. Wenn alles fertig ist, soll die Fläche wie im oberen Foto aussehen.
  3. Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB): Am ZOB hat die Deutsche Bahn AG eine neue Zufahrt zum Bahnhof geschaffen. Außerdem wird ein Lastenaufzug gebaut. Da der Kölner Platz künftig nicht mehr befahrbar sein wird, werden die Geschäfte im Bahnhof von dieser Zufahrt aus beliefert.
  4. Glacis-Park: Nördlich des Damaschkeplatzes sind Rohre mit einem Durchmesser von 1,80 Meter verlegt worden. Im Glacis biegt das Rohr ab und quert von dort aus den Damaschkeplatz. Die Rohre dienen zunächst als eine Art Mischwasserspeicher. Als Fortführung soll in den kommenden Jahren der Kanal von der Brandenburger Straße über die Stresemannstraße/ Julius-Bremer-Straße bis zur Elbe geführt werden. Weitere Rohre mit 1,80 bzw. 2 Meter Durchmesser sind unterirdisch vorzutreiben. Im Bereich des Schleinufers ist die Errichtung eines Hochwasserpumpwerkes geplant, um auch im Hochwasserfall die Entwässerung zu sichern.
  5. Betriebspunkt Brandenburger Straße: Hier treffen verschiedene Abwasserleitungen, wie auch die 1800er Leitung aus dem Glacis- Park, zusammen. Spektakulär waren die Bohrungen, Bereich realisiert wurden. Sie führten unter der alten Feuerwache hindurch. Diese Rohre haben einen Durchmesser von 1,20 Metern. Zurzeit werden von hier aus in zirka 13 Meter Tiefe noch Rohre (1,40 Meter Durchmesser) in Richtung Willy- Brand-Platz verlegt. Neben Abwasserkanälen enthält der Düker auch Leitungen anderer Medien.
  6. Willy-Brandt-Platz: Auf dem Willy- Brandt-Platz finden ebenfalls Arbeiten 13 Meter unter der Erde statt. Von hier aus werden die Rohre aus Richtung Betriebspunkt Brandenburger Straße mithilfe einer Winde durch die beiden Schutzrohre (1,40 Meter Durchmesser) gezogen .

Gemeinsame Erklärung von Stadtratsfraktion und Kreisverband zum Bahnhofstunnel:

Bündnisgrüne fordern Alternativen zum Tunnel

Umdenken erforderlich

Mit der Mitteilung des Oberbürgermeisters zur aktuellen Kostenentwicklung des Tunnelvorhabens steht das bisherige Projekt vor dem Aus. Dass der Tunnel am Damaschkeplatz zu den 2006 vom Oberbürgermeister versprochenen Gesamtkosten von rund 37 Mio. Euro (Drucksache 0110/06) zu bauen sein würde, hatte wohl niemand ernsthaft geglaubt. Dass aber bereits heute, also noch vor Baubeginn, Kosten von fast 90 Mio. Euro aufgerufen werden, muss schon erschrecken. Und es muss zum Umdenken zwingen, denn er ist in dieser Form schlicht nicht finanzierbar.

Keine neue Schulden für den Tunnel

Eine noch vor Jahren versprochene Sonderförderung für den Tunnelbau wird es nicht geben, dies hat Landesverkehrsminister Webel auf Nachfragen der bündnisgrünen Landtagsfraktion bestätigt. Es kann doch nicht im Interesse der Stadt liegen, die pauschale Landeszuweisung, die für das gesamte Straßennetz gewährt wird, über Jahre nur in dieses Projekt zu versenken. Ebenfalls wäre damit der gesamte städtische Straßenbauetat auf Jahre nur für den Tunnel ausgebucht. Auf keinen Fall sollte für den Tunnel eine Neuverschuldung eingegangen werden.

Strombrückenverlängerung wichtiger als der Tunnel

Die dringend benötigte Strombrückenverlängerung wäre bei eine Bindung der Mittel für den Tunnel gefährdet. Die für die Anbindung Ostelbien notwendige Brücke hat im Stadtrat einen breiten Konsens gefunden. Der geplante Neubau war eine Lehre aus dem Hochwasser 2013. Im Gegensatz zum Tunnel hat die Strombrückenverlängerung eine starke verkehrliche Bedeutung, da sich mit ihrem Bau, insbesondere für Straßenbahn und Radfahrer, die Bedingungen wesentlich verbessern.

Offene Diskussion bei der Suche nach Alternativen

Die von der Stadt beschlossenen Verkehrskonzepte sehen eine reduzierte Verkehrsbedeutung für die Ernst-Reuter-Allee vor. Die Sondergenehmigung vom Land für die Beibehaltung einer verringerten Fahrdrahthöhe unter den Brücken sollte zu erhalten sein. Das alles spricht für eine Lösung ohne Tunnel. Der Oberbürgermeister ist jetzt gefordert, die Situation neu zu bewerten und dem Stadtrat Vorschläge zur verkehrliche Lösung unter den Bahnhofsbrücken sowie zur Umgestaltungen des Damaschkeplatzes und des Kölner Platzes zu unterbreiten.

Magdeburg, 08.10.2014

Leserbriefe in der Volksstimme vom 09.10.2014

VS MDX 20141009-17"Berlin hat den Airport, wir den Tunnel"

Die neue Kostenschätzung für den Tunnelbau am Magdeburger Bahnhof hat eine heft ige Debatte ausgelöst. Im Stadtrat hatte OB Lutz Trümper (SPD) zuvor angekündigt, dass die Kosten von ursprünglich 58 Millionen Euro (2007) auf bis zu 90 Millionen Euro steigen könnten.

Das sei das Ergebnis der ersten Ausschreibungen. Die Volksstimme druckt Auszüge aus den Reaktionen auf ihrer Facebook-Seite. Das hört sich ja an, als wäre das Ganze kein Skandal, sondern zu entschuldigen. Gerade wegen Berlin und Stuttgart hätte man vorgewarnt sein müssen, es hätte nicht passieren dürfen. Sebastian Wilke

Dafür ist Geld da. Bei Grundschulen und Hochschulen muss dagegen ganz dringend gespart werden. Christian Reinboth Das reiht sich doch gut ein Berlin, Hamburg, Stuttgart, Magdeburg. Martina Lucke

Dass die Kostenberechnung jetzt 8 Jahre alt ist, interessiert keinen? Durch sinnlose Diskussionen und sogenannte Bürgerwehren wird jedes Projekt in Deutschland behindert und es entstehen dabei riesige Kosten! Heutzutage hat wohl jeder Infrastruktur, Bauwesen, Biologie, Sozialwesen studiert um seinen Senf beizupfl ichten und somit Projekte zu verhindern. Schaut auf die A14. Rocco Nowotnick

Würde mich nicht wundern, wenn mitten im Bau das Geld alle geht und das Ding jahrelang unfertig bliebe. Alexander Unger

Kann man sich bei Wendenkampf und der „Ich-klagegegen- alles-was-mir-nichtin- den-Kram-passt-Liga“ bedanken. Carlo Reifgerste

Und wenn noch 5 Jahre diskutiert wird, wird es noch teurer. Erstaunlich! Thomas Riemer

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