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| Aktuelle Meldungen aus der Landeshausptstadt Magdeburg |
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Wiederfinden von Ausweisen umgehend melden
Wiederfinden von Ausweisen umgehend melden Manchmal tauchen als verloren oder gestohlen gemeldete Ausweispapiere nach kurzer Zeit wieder auf und wandern zurück in die Hände ihrer Besitzer. Leider wird es oft versäumt, das Wiederauffinden im städtischen BürgerBüro oder bei der Polizei zu melden. Der Sommer rückt näher und die Reisezeit steht unmittelbar bevor. Doch der Urlaub ...
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Sommerkurse an der Volkshochschule: Ungarisch, Bildungsurlaub und soziale Netzwerke
Sommerkurse an der Volkshochschule: Ungarisch, Bildungsurlaub und soziale Netzwerke Die Städtische Volkshochschule startet mit neuen Sprachkursen für die Reise in die Sommerzeit. Am 1. Juni beginnen drei Wochenendkurse, die erste Grundlagen für den Urlaub im Ausland vermitteln: Französisch für Anfänger, Ungarisch für die Reise und Spanisch für Teilnehmer mit geringen Vorkenntnissen. Darüber hinaus starten am ersten Juniwochenende ...
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Oberbürgermeister kehrte auf Sockel zurück - Francke-Denkmal im Nordpark wieder aufgestellt
Oberbürgermeister kehrte auf Sockel zurück - Francke-Denkmal im Nordpark wieder aufgestellt Seit 15. Mai steht das Denkmal für den Magdeburger Oberbürgermeister August Wilhelm Francke wieder auf seinem angestammten Sockel im Nordpark. Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg hat das Denkmal umfassend restaurieren lassen. Im Dezember vergangenen Jahres war die Plastik des ehemaligen Bürgermeisters deshalb demontiert ...
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Eine Nacht mit Avataren, Robotern und Fliegen verbringen - Entdeckungsreise durch die Wissenslandschaft auf knapp 100 Seiten
Eine Nacht mit Avataren, Robotern und Fliegen verbringen - Entdeckungsreise durch die Wissenslandschaft auf knapp 100 Seiten Die Programmhefte zur 7. Langen Nacht der Wissenschaft in Magdeburg sind ab sofort erhältlich. Über 200 Aktionen rund um das Thema Wissenschaft und Forschung können am 2. Juni auf vier Busrouten erobert und bestaunt werden. Zum siebten Mal laden die Landeshauptstadt ...
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Lessignplatz / Lessingstraße |
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106 Jahre nach der Straße wird Lessingplatz benannt
Platz und Straße gehören zu den statistischen Bezirken „Adelheidring“ und „Schellheimerplatz“. Die Lessingstraße befi ndet sich zwischen dem Westring (Sackgasse) und dem Lessingplatz (Postleitzahl 39108). Der Lessingplatz bekam seinen Namen offiziell 2005. Die Lessingstraße gibt es bereits seit 1899, dem Jahr der Bebauung. Mit der Benennung von Platz und Straße wird der Schriftsteller der deutschen Aufklärung Gotthold Ephraim Lessing geehrt.
Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz/Oberlausitz als Sohn eines Pastors geboren. Sein ehrgeiziger Vater bereitete ihn früh durch Privatunterricht auf Schule und Studium vor. Von 1737 bis 1741 besuchte Lessing die Kamenzer Lateinschule und danach bis 1746 die Fürstenschule St. Afra in Meißen, die er aufgrund seiner guten Leistungen vorzeitig beenden konnte.
Im Anschluss begann Lessing ein Theologiestudium an der Universität Leipzig und wechselte 1748 zur Medizin. Seine Liebe galt jedoch dem Theater und dem Verfassen von Gedichten, so dass er sich in Berlin als freier Schriftsteller niederließ. Lessing war zusammen mit Mylius Herausgeber der Zeitschrift „Beiträge zur Historie und Aufnahme des Theaters“, die er als „Theatralische Bibliothek“ ab 1754 allein fortsetzte. Ab 1751 war Lessing Redakteur bei der „Berlinischen Privilegierten Zeitung“; im Jahr darauf beendete er in Wittenberg sein Studium als Magister der Philosophie. Im November 1752 ging er wieder nach Berlin, übersetzte Schriften von Friedrich II. und Voltaire und setzte seine „Theatralische Bibliothek“ in loser Folge fort. Im Frühjahr 1755 entstand das bürgerliche Trauerspiel „Miss Sara Sampson“. Es setzte in Deutschland neue Maßstäbe, indem die Tragödie im bürgerlichen Milieu spielt und keine öffentlichen Staatsangelegenheiten aus Adelskreisen darstellt. Auch in der Komödie vollzog er die Annäherung zur bürgerlichen Dimension am Beispiel von „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück“ (1767).
1760 nahm Lessing für fünf Jahre eine Stelle als Regimentssekretär beim preußischen General Tauentzien in Breslau an. Dort konnte er sich seiner Spiel- und Schreibleidenschaft hingeben. Vier Jahre später wurde Lessing Bibliothekar an der herzoglichen Bibliothek in Wolfenbüttel. 1771 erschien das Trauerspiel „Emilia Galotti“. 1776 heiratete Lessing die Hamburger Kaufmannswitwe Eva König. Ein Jahr nach der Hochzeit starb sie ebenso wie der neugeborene Sohn. In seinen letzten Jahren in Wolfenbüttel verfasste er das Versdrama „Nathan der Weise“. Lessing vereinsamte zunehmend und erblindete. Am 15. Februar 1781 starb Gotthold Ephraim Lessing in Braunschweig an den Folgen eines Schlaganfalls. * (Quellen: Stadtarchiv, Internet: www.whoswho.de) |
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