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  • Adelheid-Preis 2016
    Blindes Magdeburger Ehepaar mit dem Adelheid-Preis 2016 gewürdigt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 19. Februar im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums den Adelheid-Preis 2016 an das blinde Ehepaar Christine und Dieter Wendel für ihr...
  • Magdeburg auf Leipziger Buchmesse
    Ottostadt Magdeburg liest wieder mit - Leipziger Buchmesse vom 23. bis 26. März 2017 Zum dritten Mal ist die Landeshauptstadt Magdeburg mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse vom 23. bis...
  • Anmeldung Open-Air-Veranstaltungen
    Open-Air-Veranstaltungen bis zum 17. März im Ordnungsamt anzeigen Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft Organisatoren von Open-Air-Veranstaltungen auf, ihre Festivitäten für dieses Jahr anzuzeigen. Die sogenannten seltenen Störereignisse – einschließlich der Sperrzeitverkürzung – werden...
  • Besuch der Bahnhofsmission
    OB Dr. Lutz Trümper auf Besuch in der Bahnhofsmission Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 16. Februar die Ökumenische Bahnhofsmission im Magdeburger Hauptbahnhof besucht. Dabei kam er nicht nur mit dem Leiter der Bahnhofsmission, Florian Sosnowski,...

Straßennamen die auf Persönlichkeiten oder Gegebenheiten hiweisen, die direkt mit Stadtfeld oder Magdeburg in Verbindung stehen, werden hier vorgestellt. Über Vorschläge und Informationen zu weiteren interessante Straßennamen würden wir uns sehr freuen. Kontakt

Volksstimme vom 13.12.2011In der Volksstimme vom 13.12.2011 war folgendes zu lesen:

Russischer Schriftsteller und Gesellschaftskritiker

Heute in der Volksstimme-Serie über Magdeburger Straßennamen: die Maxim-Gorki-Straße, die nach Angaben des Stadtarchivs 1949 nach dem russischen Schriftsteller Maxim Gorki benannt wurde und zuvor Spielgartenstraße hieß.

Die Straße ist den statistischen Bezirken „Damaschkeplatz“ (Nr. 10 bis 25) sowie „St. Pauli/Alexander- Puschkin-Straße“ zugeordnet und liegt zwischen Große Diesdorfer Straße und Olvenstedter Straße. Die Postleitzahl ist 39108.

Volksstimme vom 29.06.2011106 Jahre nach der Straße wird Lessingplatz benannt

Platz und Straße gehören zu den statistischen Bezirken „Adelheidring“ und „Schellheimerplatz“. Die Lessingstraße befi ndet sich zwischen dem Westring (Sackgasse) und dem Lessingplatz (Postleitzahl 39108). Der Lessingplatz bekam seinen Namen offiziell 2005. Die Lessingstraße gibt es bereits seit 1899, dem Jahr der Bebauung. Mit der Benennung von Platz und Straße wird der Schriftsteller der deutschen Aufklärung Gotthold Ephraim Lessing geehrt.

Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz/Oberlausitz als Sohn eines Pastors geboren. Sein ehrgeiziger Vater bereitete ihn früh durch Privatunterricht auf Schule und Studium vor. Von 1737 bis 1741 besuchte Lessing die Kamenzer Lateinschule und danach bis 1746 die Fürstenschule St. Afra in Meißen, die er aufgrund seiner guten Leistungen vorzeitig beenden konnte.

Volksstimme Artikel vom 02.09.2010

Klaus Jürgen Miesner (* 11. Dezember 1935 in Magdeburg; † 11. Januar 1989 in Wernigerode)

In der Volksstimme vom 03.11.2010 war folgender Beitrag zu lesen:

Eine hohe Ehre für die Trainerlegende des SCM

In einer Serie beleuchtet die Volksstimme die Straßennamen der Elbestadt. Heute: der Klaus-Miesner-Platz. Stadtfeld-Ost (jja). Der Platz befi ndet sich unmittelbar vor der Herrman-Gieseler- Sporthalle und war zuvor ein Teil der Wilhelm-Kobelt-Straße. Die Postleitzahl ist 39108.

Der Platz erhielt mit Stadtratsbeschluss vom 25. März 2010 den Namen Klaus Miesner. Am 1. September 2010 wurde er offi ziell eingeweiht. Mit der Benennung wurde der langjährige Magdeburger Handballtrainer Klaus Jürgen Miesner geehrt, dessen Wirkungsstätte die Herrmann-Gieseler- Halle war. Der Vorschlag zur Namensgebung kam von Handballfans

Klaus Jürgen Miesner wurde am 11. Dezember 1935 als Sohn eines Kaufmanns in Magdeburg geboren. Nachdem er 1954 an der Käthe-Kollwitz-Oberschule das Abitur abgelegt hatte, begann er zunächst das Studium der Physik an der Technischen Hochschule Magdeburg, brach es nach zwei Semestern jedoch ab. Danach war er als Praktikant im Reichsbahnausbesserungswerk Magdeburg beschäftigt.

In der Volksstimme vom 17. Juli 2010 war unter anderem folgender Beitrag zu lesen. Text von Heike Kriewald

Schoch verantwortete den Bau des Westfriedhofs

Wir leben in Straßen und wissen oft nicht, was die Straßennamen bedeuten, wer die Menschen gewesen sind oder welche Orte, Begriffe von Flora und Fauna die Namensgeber waren. In einer Serie beleuchtet die Volksstimme die Straßennamen der Elbestadt. Heute: die Johann-Gottlieb-Schoch- Straße, die es nach Angaben des Stadtarchivs seit 2003 gibt.

Die Straße wurde dem statistischen Bezirk „Schlachthof“ zugeteilt und befindet sich zwischen der Schlachthofstraße und der Straße Zur Viehbörse. Die Postleitzahl ist 39108.

Mit dem Straßennamen wurde der Städtische Gartenbaudirektor und Gartenarchitekt Johann Gottlieb Schoch geehrt, in dessen Amtszeit (1890 bis 1905) unter anderem die Gestaltung des Schlachthofgeländes, in dem sich die Straße befindet, fiel.

Schoch kam am 1. Februar 1853 in Wörlitz als Kind einer berühmten Gärtnerfamilie zur Welt: bereits sein Großonkel Rudolf Gottlieb Schoch, Hofgärtner und Verwalter des Wörlitzer Parks, war 1842 mit der Anlage des Vogelgesangparks in Magdeburg betraut worden.

Johann Schellheimer - Namensgeber für den Schellheimerplatz

Johann Schellheimer (auch Hans) ist geboren am 18. Februar 1899 in Höchst am Main; und gestorben am 5. Februar 1945 in Brandenburg (Havel), er war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Politische Stadtteilarbeit in der Wilhelmstadt (heute Stadtfeld)

Schellheimer wurde als Sohn eines Holzfällers geboren. Während des Ersten Weltkrieges wurde er noch als Lehrling zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1920 entlassen wurde. 1921 trat er aus wirtschaftlichen Gründen der französischen Fremdenlegion bei, die er jedoch bald wieder verließ. Schellheimer ging zunächst in die Türkei und kehrte dann nach Berlin zurück. Dort war er als Gelegenheitsarbeiter tätig.

1931 zog Schellheimer nach Magdeburg, wo er 1932 der KPD beitrat. Politisch arbeitete er im Stadtteil Wilhelmstadt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er im Frühjahr 1933 für einige Wochen in sogenannte Schutzhaft genommen. Nach seiner Entlassung war er weiter für die in der Illegalität arbeitende KPD tätig. Noch im November 1933 wurde er als Kurier der KPD-Bezirksleitung festgenommen und zunächst für sechs Monate im KZ Esterwegen inhaftiert. In Kassel erfolgte dann eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft.

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