Bürger für Stadtfeld e.V.

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  • Bauarbeiten an der Ringbrücke vorzeitig abgeschlossen
    Bauarbeiten an der Ringbrücke vorzeitig abgeschlossen Ab dem 28. Juli nachmittags kann der Verkehr auf dem Magdeburger Ring in Höhe Sudenburger Wuhne wieder in beide Fahrtrichtungen zweispurig rollen. Die dringend notwendigen Bauarbeiten an der Ringbrücke zwischen...
  • E-Mails an Stadtverwaltung zum Teil nicht zugestellt
    E-Mails an Stadtverwaltung zum Teil nicht zugestellt Am 25. Juli 2017 konnten in der Zeit von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr E-Mails an die Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg zum Teil nicht zugestellt werden. Aufgrund eines...
  • Neue Jugendbänke vom gerade erst sanierten Bolzplatz Gröninger Straße gestohlen
    Neue Jugendbänke vom gerade erst sanierten Bolzplatz Gröninger Straße gestohlen Am Montag, den 24. Juli, hat der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg den sanierten Bolzplatz in der Gröninger Straße im Stadtteil Salbke wieder freigegeben....
  • Neue Schutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße
    Neue Schutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße Die neuen Fahrrad-Schutzstreifen und die damit veränderte Verkehrsführung in der Großen Diesdorfer Straße bewähren sich. Zu dieser Einschätzung kommt das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg, nachdem vor einem...

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Hinweis

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Statistik

  • Stadtfeld-Ost hat die meisten Einwohner (24.363) der 40 Stadtteile Magdeburgs und auch die höchste Einwohnerdichte (74,4 Einwohner pro Hektar) - Tendenz steigend! Zudem liegt der Stadtteil auf Platz 2 beim Durchschnittsalter (41,2 Jahre). Somit stieg die Einwohnerzahl von 1997 (19.914) um 4.449 und erreicht heute wieder das Niveau von 1990. Alle Einwohner teilen sich zusammen eine Fläche von 3,2729 km² - also jeder 134 m² - statistisch betrachtet.

  • Auch die Jugendquote mit 19,8 % liegt über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung der Stadt mit 18,4 %, wobei die Jugendquote das Verhältnis der Zahl der Einwohner im Alter unter 18 Jahren zur Zahl der Einwohner im erwerbsfähigen Alter (18 Jahre bis unter 65 Jahre beinhaltet). Die Altenqoute mit 28,5 % liegt weit unter dem Durchschnitt von 37,3 %, wobei die Altenquote das Verhältnis der Zahl der Einwohner im Alter von 65 Jahren und älter zur Zahl der Einwohner im erwerbsfähigen Alter (18 Jahre bis unter 65 Jahre), beinhaltet. Der Ausländeranteil liegt bei 3,2%.

  • Arbeitsfähig sind 68,9 % der Einwohner (16.781) gegenüber 50,7 % arbeitsfähiger Einwohner der Gesamtbevölkerung von Magdeburg. Arbeitslos sind davon 8,1 % Einwohner (1.362) gegenüber 10,1 % bezogen auf das gesamte Stadtgebiet. Langzeitarbeitslose sind davon 36,6 % dies liegt somit im Durchschnitt der Stadt Magdeburg mit 36,4 %. Der Anteil arbeitsloser Ausländer liegt bei 8,7 % und somit etwa gleich auf mit der allgemeinen Arbeitslosenquote in Stadtfeld-Ost. [Stat. Bl.]

  • An der statistischen Auswertung ist zu erkennen, dass der Stadtteil Stadtfeld in Hinblick auf die Gesamteinwohnerzahl und die Arbeitslosenzahl sowie die demografische Struktur überdurchschnittlich gut dasteht. Der Oberbügermeister von Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, formulierte es auf der Einwohnerversammlung am 5. Mai 2010 folgendermaßen: „Stadtfeld ist ein gut funktionierender Stadtteil, hier gibt es doch gar keine Probleme. Schauen Sie sich doch mal die anderen Stadtteile an, da sieht es schon ganz anders aus.“

Beschreibung

Stadtfeld Ost ist eines der beliebtesten Wohnviertel der Stadt und zudem der mit Abstand bevölkerungsreichste Stadtteil Magdeburgs. Nirgends in Magdeburg leben so viele Menschen auf so engem Raum. In der Martin-Agricola-Straße steht mit 220 Metern Magdeburgs längster Wohnblock. Es herrscht dichte Wohnbebauung mit überwiegend mehrstöckigen Gebäuden vor. Lediglich im südlichen Bereich sind einige Gewerbebetriebe angesiedelt. Von West nach Ost durchfließt die Schrote, größtenteils als offenes Gewässer, den Stadtteil.

Ein Stadtteilgremium ist der Verein „Bürger für Stadtfeld“. Bei der Organisation von großen Stadteilfesten wie dem Flohmarkt „Klim-Bim“ auf dem Olvenstedter Platz, dem Stadtfelder Sommerfest auf dem Schellheimerplatz oder dem Stadtfelder Weihnachtsspektakel hat der Verein den Hut auf. Großer Verdienst des Stadtfelder Bürgervereins war im vergangenen Jahr außerdem die Umbenennung der Kreuzung Olvenstedter, Ebendorfer und Herderstraße in Wilhelmstädter Platz.

Wer zum Shoppen nicht in die Innenstadt fahren möchte, sondern die kurzen Wege sucht, findet auch in Stadtfeld viele Einkaufsmöglichkeiten und Ladenzeilen vor. Entlang der Großen Diesdorfer Straße und der Olvenstedter Straße reihen sich kleinere Läden, Haarstudios, Buchläden, Drogerien, Bekleidungsgeschäfte oder Supermärkte aneinander. Mittlerweile zählt Stadtfeld Ost auch zu den beliebten Ausgehvierteln der Stadt. Bars, Kneipen und Restaurants finden sich insbesondere rund um die Lessingstraße, am Schellheimerplatz, in der Steinigstraße und an der Großen Diesdorfer Straße. (Quelle: www.magdeburg.de)

Lage

Der Stadtteil wird im Osten vom Magdeburger Ring (Bundesstraße 81) begrenzt. Im Süden bildet die Bahnlinie Magdeburg–Braunschweig die Grenze zum Stadtteil Sudenburg, und im Westen trennt der Straßenzug Westring–Europaring Stadtfeld Ost von Stadtfeld West. Den nördlichen Abschluss bildet die Albert-Vater-Straße. Es herrscht dichte Wohnbebauung mit überwiegend mehrstöckigen Gebäuden vor. Lediglich im südlichen Bereich sind einige Gewerbebetriebe angesiedelt. Die markantesten Bauwerke sind die Pauluskirche und die Hermann-Gieseler-Halle. In der Martin-Agricola-Straße steht mit 220 Metern Magdeburgs längster Wohnblock. Von West nach Ost durchfließt die Schrote, größtenteils als offenes Gewässer, den Stadtteil.

Geschichte

  • 10. Jahrhundert - Rottersdorf wurde als Besitz des Moritzklosters erwähnt.
  • 1182 - Schrotdorf wird erstmals erwähnt.
  • Im 16. Jahrhundert lagen beide Orte wüst.
  • Seit 18. Jahrhundert - Das Gebiet ist nun unter dem Namen Stadtfeld bekannt und gehört zum Vorgeländer der Festung Magdeburg. Damit unterlag es erheblichen Baubeschränkungen, die im sog. Reichsrayongesetz von 1871festgelegt wurden. 
    Hier waren nur leicht demontierbare Fachwerkgebäude zulässig, die sog. Rayonhäuser.
  • 1892 - Umbenennung in „Wilhelmstadt“ durch königlichen Erlass.
  • 1896 - Aufhebung der Festungsvorschriften und damit Einsetzen reger Bautätigkeit.
  • Bis 1914 - Entstehung der für die Gründerzeit typischen mehrgeschossigen Mietshäuser, die hauptsächlich von wohlhabenden Bürgern bewohnt wurden.
  • 1924 - Errichtung der Siedlung Westernplan in gemischter Bauweise im Rahmen des städtischen Siedlungsprogrammes.
  • 1945 - Schäden durch die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg vorwiegend in den Bereichen Große Diesdorfer und Annastraße sowie in der Ebendorfer Straße.
  • Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts - Beseitigung der Kriegsschäden und Lückenbebauung.
  • 1991 - Trennung des bis dahin einheitlichen Stadtteils Stadtfeld in Stadtfeld Ost und Stadtfeld West.
  • 90er Jahre - Stadtteil bekannt als Hochburg der linken Szene Magdeburgs. Einige leerstehende Altbauten wurden zu jener Zeit Schauplatz von Hausbesetzungen.

 

Schon im Mittelalter waren mit Schrotdorf im Norden und Rottersdorf im Süden Siedlungen auf dem heutigen Stadtteilgebiet vorhanden. Rottersdorf wurde bereits im 10. Jahrhundert als Besitz des Moritzklosters erwähnt, Schrotdorfs erste Erwähnung fällt in das Jahr 1182. Im 16. Jahrhundert lagen beide Orte wüst.

Seit dem 18. Jahrhundert gehörte das Gebiet, für das sich bereits die Bezeichnung Stadtfeld eingebürgert hatte, zum Vorgelände der Festung Magdeburg und unterlag damit erheblichen Baubeschränkungen, die im sog. Reichsrayongesetz von 1871 festgelegt wurden. Hier waren nur leicht demontierbare Fachwerkgebäude zulässig, die sog. Rayonhäuser. Als 1896 die Festungsvorschriften aufgehoben wurden, setzte eine rege Bautätigkeit ein. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde vorwiegend der südliche Bereich durch das Anlegen eines rechtwinklig verlaufenden Straßennetzes erschlossen. Es entstanden die für die Gründerzeit typischen mehrgeschossigen Mietshäuser, die hauptsächlich von wohlhabenden Bürgern bewohnt wurden.

Durch königlichen Erlass wurde der Stadtteil 1892 in „Wilhelmstadt“ umbenannt. Im Rahmen des städtischen Siedlungsprogrammes wurde ab 1924 im nordöstlichen Bereich die Siedlung Westernplan in gemischter Bauweise errichtet. Während in der Anfangsphase nur einstöckige Gebäude gebaut wurden, kamen später mehrgeschossige Wohnkomplexe hinzu. Zuletzt entstanden im Südteil des Westernplanes einige Straßenzüge mit Zweifamilienhäusern.

Die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg richteten vorwiegend in den Bereichen Große Diesdorfer und Annastraße sowie in der Ebendorfer Straße Schäden an. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden lediglich die Kriegsschäden beseitigt und Lückenbebauungen vorgenommen, sodass der Stadtteil seinen ursprünglichen Charakter behalten hat.

Die Aufspaltung in die Stadtteile Stadtfeld Ost und West erfolgte 1991. Wie ganz Magdeburg erlitt auch Stadtfeld Ost in den 1990er Jahren einen Bevölkerungsrückgang, von 24.124 Einwohnern 1993 sank die Zahl bis 1997 auf 19.914. Trotzdem war Stadtfeld Ost damit der bevölkerungsreichste Stadtteil Magdeburg.

In den 90er Jahren war der Stadtteil vor allem als „Hochburg“ der linken Szene Magdeburgs bekannt. Einige leerstehende Altbauten wurden zu jener Zeit Schauplatz von Hausbesetzungen. Das Haus der Uhlandstraße Nr. 8, kurz „U8“ genannt wurde als Treffpunkt der Antifa genutzt. Im Zuge der Privatisierung und Sanierung der aus der Gründerzeit stammenden Gebäude verlor die Szene jedoch immer mehr an Bedeutung.

Personen

In Stadtfeld Ost geboren wurde:

  • Rolf Herricht (1927–1981), Schauspieler und Komiker, wurde in der Friesenstraße Nr. 14 geboren. Das Geburtshaus wurde jedoch bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Mit Stadtfeld Ost verbunden war:

Hermann-Gieseler-Halle

Gebäude

Quelle: Wikipedia

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