| Ladensterben in der Immermannstraße |
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![]() Ariane Amann berichtete in der Volksstimme am 6. März 2010 über dieses Thema. Lesen Sie hier einige Auszüge:
Noch vor zwei Jahrzehnten war die Immermannstraße in Stadtfeld eine belebte Einkaufsstraße. Viele kleine Läden sorgten dafür, dass die Anwohner mit allem Nötigen versorgt waren. Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt: Viele Schaufenster und Läden stehen leer, nur wenige Geschäfte können sich dauerhaft halten. Woran liegt das?
Mangel an Parkplätzen und Laufkundschaft sind die Hauptgründe für das Ladensterben. So wird in der Volksstimme weiter berichtet: Früher sei die Immermannstraße eine „super Einkaufsstraße gewesen“, in der man eigentlich alles zum Leben bekommen habe, erinnert sich Juwelierin Silke Born. Auch sie bemängelt die Parkplatzsituation: „Heute möchte man doch als Kunde nicht erst einen Fußmarsch zum Geschäft der Wahl machen.“ Dazu kommt ihrer Meinung nach, dass in der Immermannstraße zahlreiche junge Leute wohnen:„Viele bestellen eben auch übers Internet oder fahren in die großen Einkaufscenter, um die Besorgungen zu erledigen.“
Gründe für das Ladensterben gibt es nach Ansicht der verbliebenen Händler viele. Andrea und Burkhard Lux vom gleichnamigen Elektrogeschäft identifi zieren die fehlende Laufkundschaft in der Durchgangsstraße als ein
Hauptproblem: „Wer hier nicht wohnt, fährt doch entweder nur durch oder kommt gar nicht erst her. Höchstens durch gezielte Suche kommen mal neue Kunden zu uns.“ Manchmal berichten ihr neue Kunden auch, dass sie das Geschäft vom Bus aus entdeckt hätten.
Ein weiteres Problem für die Händler ist die Parkplatzsituation.An Wochentagen wird oft schon in zweiter Reihe geparkt, weil die Parktaschen am Straßenrand allesamt belegt sind. „Das macht es natürlich für Kunden, die mit dem Auto kommen, schwierig“, weiß Burkhard Lux. Noch schlimmer sei es allerdings abends, wenn die Bewohner der Immermannstraße zu Hause sind und noch mehr Autos abgestellt werden müssen als tagsüber.
Dann sei die zweite Reihe beim Parken buchstäblich an der Tagesordnung. Allerdings sei es wohl unwahrscheinlich, dass sich an dieser Situation etwas ändern werde, das gebe die Straße einfach nicht her.
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