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Stadtrat Stern nimmt Stellung zum neuen Mehrgenerationenplatz |
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In der Volksstimme vom 11. Juni 2010 war unter anderem folgender Beitrag zu lesen:
„Knappe Mittel effektiv in Stadtfeld einsetzen“
Stadtfeld-Ost (jha). Vor wenigen Tagen hatte die Volksstimme eine Kritik des Unabhängigen Magdeburger Arbeitskreises Kommunalpolitik an die Fraktion von CDU/BfM veröffentlicht. Darin hatte die Initiative bedauert, dass diese Fraktion im Stadtrat den Verkauf eines Grundstücks in der Hans-Löscher-Straße (ehemaliger Schulhof der Grundschule am Glacis) favorisiert, obwohl sich viele Stadtfelder an dieser Stelle einen Mehrgenerationenplatz wünschen.
Die CDU setzte sich damit zwar zunächst nicht durch (die Ratsmehrheit forderte die Einbeziehung der Fläche in das Spielplatzkonzept), doch der genannte Arbeitskreis stellte öffentlich die Frage: „Ist das noch eine bürgernahe Kommunalpoltik der CDU?“
Ein Vorwurf, den Reinhard Stern, Vorsitzender der Fraktion CDU/Bund für Magdeburg, so nicht stehen lassen will: „Nicht das Ob, sondern das Wie ist die Frage, denn ein Mehrgenerationenspielplatz für Stadtfeld ist uns seit langem ein wichtiges Anliegen.“ Stern verweist auf seinen Antrag vom Mai 2009 an den Stadtrat: „Uns ging es nicht um das Ob, sondern um das Wo und Wie. Aus unserer Sicht ist der vom städtischen Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe am 2. Juni in der GWA Stadtfeld- Ost vorgeschlagene Spielplatz auf einem Grundstück in der Schenkendorfstraße die bessere Lösung für einen Mehrgenerationenspielplatz.“ Auf einer Fläche von rund 3100 Quadtratmetern sollen dort Spieleinrichtungen für alle Generationen entstehen. Damit hätte dieser Platz Modellcharakter für Magdeburg. Stern: „Außerdem wurde der Spielplatz nach Ideen von Kindern und Jugendlichen gestaltet. Durch diese Lösung wird in Stadtfeld endlich vielen Wünschen Rechnung getragen. Uns ist deshalb unverständlich, warum im Stadtrat gegen die Generationenlösung in der Schenkendorfstraße diskutiert wurde – und zusätzlich eine weitere Lösung an der Hans-Löscher- Straße in rund 300 Metern Entfernung gebaut werden soll.“ Reinhard Stern: „Wir brauchen bei der Haushaltssituation der Stadt den effi zienten Einsatz kommunaler Mittel. Mit der Schenkendorfstraße gibt es einen sehr schönen Entwurf, der noch in diesem Jahr für die Stadtfelder gebaut werden sollte.“
Hintergrund: Stadtfelder setzen sich seit Monaten dafür ein, dass auch an der Hans-Löscher- Straße eine ungenutzte Fläche als Treffpunkt für Jung und Alt zur Verfügung gestellt wird.
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