| "Kita-Platz-Misere" in Stadtfeld sieht OB Trümper gelassen |
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„Worauf will die Stadt warten? Stadtfeld-Ost (jha). Mit Kritik reagiert Volksstimme-Leser Peter Westphal auf den Volksstimme- Artikel „OB Trümper steht der Kita-Panik in Stadtfeld gelassen gegenüber“ vom 6. Mai. Oberbürgermeister Lutz Trümper hatte auf einer Einwohnerversammlung in Stadtfeld am 3. Mai verkündet, dass er die Diskussion um zu wenig Betreuungsplätze in Stadtfeld nicht verstehen könne, da sich bei der Stadt bisher noch keine Eltern beschwert bzw. Klage eingereicht haben. Peter Westphal dazu: „Die Diskussion um zu wenige Kita- Plätze ist nicht neu, sondern geht in der jetzigen Dimension schon wenigstens zwei bzw. drei Jahre. Getan hat sich nichts und eine seit dieser Zeit angekündigte Software, mit der eine Planung möglich wäre, kommt wohl nun auch nicht mehr 2010, sondern – wenn überhaupt – wohl erst 2011.“
Die Aussage von Lutz Trümper, dass sich die Stadt um „wohnraumnahe Plätze“ bemühe, ist für Peter Westphal nur bedingt geltend: „Nur dann, wenn sich die Eltern massiv beim Jugendamt zu Wort melden und ebenso massiv auf einen Nachweis über einen geeigneten Platz drängen“, so Peter Westphal: „Natürlich hat sich noch niemand beim OB beklagt oder gar eine Klage gegen die Stadt eingereicht.“ Denn der eigentliche Ansprechpartner sei hier immer das Jugendamt: „Und, wenn es da nicht klappt, dann landen Beschwerden höchstens noch beim Beigeordneten. Und falls sich doch Eltern dazu hinreißen lassen und gar mit einer Klage drohen, dann wird irgendwie geholfen.“ Abhilfe könne, so Westphal, die Einrichtung einer zentralen Stelle schaffen, in der alle Anträge eingehen, gespeichert und eingeordnet werden. Diese könnte dann mit Eltern und Trägern in Kontakt treten und abstimmen: „Das würde den immer größer werdenden Frust relativ kurzfristig beseitigen.“ Und zum Schluss fragt sich Peter Westphal: „Worauf wollen der Oberbürgermeister und der Beigeordnete warten, welche Zahlen brauchen beide und der Stadtrat über eine Kinderzahlentwicklung? Es ist handeln und nicht reden angesagt!“ Bekannt sei ihm zudem ein aktueller Fall, der „ganz klar das Dilemma der Kita-Platz- Misere darstellt“: „Junge Eltern haben sich rechtzeitig um einen Platz bemüht. Sie hatten seit einem halben Jahr die feste Zusage des Trägers und zwischendurch immer mal nachgefragt um sich zu vergewissern. Doch als es dann vor vier Wochen zum ersten Besuch auf Probe kommen sollte, da hieß es plötzlich in der Einrichtung, der Platz wurde anderweitig vergeben.“ |






In der Volksstimme vom vom 14.05.2010 war folgender Beitrag zu lesen:
