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Aktuelle Meldungen aus der Landeshausptstadt Magdeburg
  • Adelheid-Preis 2016
    Blindes Magdeburger Ehepaar mit dem Adelheid-Preis 2016 gewürdigt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 19. Februar im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums den Adelheid-Preis 2016 an das blinde Ehepaar Christine und Dieter Wendel für ihr...
  • Magdeburg auf Leipziger Buchmesse
    Ottostadt Magdeburg liest wieder mit - Leipziger Buchmesse vom 23. bis 26. März 2017 Zum dritten Mal ist die Landeshauptstadt Magdeburg mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse vom 23. bis...
  • Anmeldung Open-Air-Veranstaltungen
    Open-Air-Veranstaltungen bis zum 17. März im Ordnungsamt anzeigen Die Landeshauptstadt Magdeburg ruft Organisatoren von Open-Air-Veranstaltungen auf, ihre Festivitäten für dieses Jahr anzuzeigen. Die sogenannten seltenen Störereignisse – einschließlich der Sperrzeitverkürzung – werden...
  • Besuch der Bahnhofsmission
    OB Dr. Lutz Trümper auf Besuch in der Bahnhofsmission Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 16. Februar die Ökumenische Bahnhofsmission im Magdeburger Hauptbahnhof besucht. Dabei kam er nicht nur mit dem Leiter der Bahnhofsmission, Florian Sosnowski,...

Bauwerke, die den Magdeburger Stadtteil Stadtfeld prägen, werden hier vorgestellt. Über weitere Vorschläge und Anregungen würden wir uns sehr freuen. Konatkt

Volöksstimme Artikel vom 22.02.2011Stefan Harter berichtete in der Volksstimme vom 22.02.2011 folgendes:

Das "Stadtfelder Schloß"

Recht unscheinbar hinter einem Holztor und einer kleinen Steinmauer verbergen sich in der Steinigstraße die letzten Überreste einer einstmals imposanten Fabrikantenvilla. Allein von den Ausmaßen musste sich das Gebäude seinerzeit nicht vor anderen repräsentativen Bauten wie dem ungefähr zur gleichen Zeit erbauten „Haus des Handwerks“ verstecken.

Klaus Vogler hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Geschichte der Lippertschen Villa, in der er seit 56 Jahren lebt, der Nachwelt zu erhalten. Vor kurzem eröffnete er dazu seine „Stadtfelder Schlossküche“, in der er neben wechselnden Ausstellungen befreundeter Künstler und Stücken aus seiner privaten Keramikkunstsammlung auch die Historie der einstigen Prachtvilla akribisch dokumentiert.

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Ein Film von Ditmar und Ilona Pauke (100 Minuten)

Schuld war Napoleon - Die Geschichte der Magdeburger Rayon-Häuser

Spätestens im 30jährigen Krieg war deutlich geworden, wie wichtig die Schußfreiheit für die Verteidigung einer Festung ist. Erst der Feldzug Napoleons gegen Preußen ab 1806 führte bei der Militair-Commandantur zu ernsthaften Bemühungen, die Festung in den Verteidigungszustand zu versetzen.

Durch den Sieg Napoleons und den Tilsiter Frieden 1807 gingen alle westelbischen preußischen Gebiete an das Königreich Westfalen. Westfalen war ein von Napoleons Bruder Jerome regierter französischer Satellitenstaat. So geriet auch Magdeburg unter französische Fremdherrschaft.

Sehen Sie sich hier den Film im Vollbild an >>

Volksstimme Artikel vom 9.12.2010Stefan Harter berichtete in der Volksstimme vom 9.12.2010 folgendes:

Vom Stadtfelder Vorzeigeprojekt zum Ärgernis

Es ist das Vorzeigeobjekt im westlichen Stadtfeld. Ein niedersächsischer Investor sanierte die seit dem Abzug der Sowjettruppen 1991 größtenteils leer stehende Encke-Kaserne und schuf circa 500 Wohnungen. Doch nachdem die ersten Mieter im vergangenen Jahr einzogen, gibt es regelmäßig Beschwerden. Der Verwalter kennt die Probleme und hilft, wo er kann.

Sehr ruhig, fast wie im Winterschlaf liegt der ehemalige Exerzierplatz an der Beimsstraße derzeit. Die lindgrünen Kasernenbauten im Encke- Carré aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bieten nach ihrer Sanierung in den vergangenen Jahren eine angenehme Wohnatmosphäre.

Dies bestätigt auch Ivonne Buchmann, die in einem der Eingänge ein kleines Kosmetikstudio betreibt. Doch für sie steht fest, dass der schöne Schein trügt. Im Sommer 2009 zog sie in ihre Wohnung, nachdem das Gebäude in weniger als einem halben Jahr komplett saniert wurde. „Ich bin noch davon verschont, aber mehrere meiner Kunden haben von Schimmel in ihren Wohnungen berichtet“, erzählt die junge Frau.

Toepfer Villa, Magdeburg In der Volksstimme vom 15. Juli 2010 war unter anderem folgender Beitrag von Jana Halbritter zu lesen:

1885 ließ der Industrielle Richard Toepffer
ein Rayonhaus die "Toepffer Villa" bauen

Die Villa in der Liebknechtstraße 14 ist bis unter das Dach eingerüstet. Doch es ist kein gewöhnliches Gebäude, sondern die frühere Villa des Ingenieurs und Dampfpflugfabrikanten Richard Toepffer. Zwei Monate lang wird der Fachwerkbau voraussichtlich saniert.

Einst bettete der Ingenieur Richard Toepffer, der das Dampfpflügen in Deutschland einführte, in der zweistöckigen Fachwerkvilla an der Liebknechtstraße sein Haupt. Der Ingenieur gab das Rayonhaus 1885 in Auftrag.

Der Fachwerkbau mit orangegelber Ziegelausfachung wurde zu einer Zeit errichtet, als in Magdeburg noch die Rayonbestimmungen galten. Ein Gebäude im Vorfeld der Festung musste innerhalb kürzester Zeit abreißbar sein, um im Kriegsfall vor der Festung schnell ein freies Schussfeld zu gewährleisten.

Schlachthof
Der Schlachthof Magdeburg war der zentrale städtische Schlachthof der Stadt Magdeburg. Heute ist das immer noch als Schlachthof bezeichnete Gelände ein durch Gewerbeansiedlungen geprägtes Gebiet mit einer Mischnutzung aus Wohn- und Gewerbeflächen. Hierbei werden einige der zum Teil unter Denkmalschutz stehenden alten Gebäude der Schlachthofanlage genutzt. Die Gesamtanlage ist ein wichtiges Zeugnis der Industriearchitektur.

Heute ist der Schlachthof von einer Gewerbeansiedlung geprägt

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dominierte in Magdeburg die Hausschlachtung. Aufgrund der damit einhergehenden ungünstigen hygienischen Verhältnisse plante die Stadt bereits 1863 die Errichtung eines städtischen Schlachthofes. Durch die engen Platzverhältnisse der durch einen Festungsgürtel eingeschnürten Altstadt fand sich jedoch kein geeigneter Platz.
Durch die preußischen Schlachthausgesetze (Erlasse von 1868 und 1881) wurde dann ein Schlachthauszwang erlassen. Auch in Magdeburg war daher der Bau eines städtischen Schlachthofes erforderlich. Da die Rayonsbestimmungen der Festungsanlagen gelockert wurden, entschied man sich für den Bau des Schlachthofes auf einem 11 Hektar großen städtischen Grundstück vor den Festungsanlagen, welches über einen Eisenbahnanschluss verfügte.

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